Regattaberichte

 

Finnduell Intern. Österreichische Staatsmeisterschaft, Wolfgangsee
vom 21. – 24. Juni 2018

Schafberg im Hintergrund kl

Ein Wochenende vorher nahm ich am Finn-Fight Wagingersee teil, der leider unter
Schwachwindverhältnissen litt,so dass nur 1 Wettfahrt in die Wertung kam. Hier
erreichte ich Platz 4 von 23 Startern. Es war halt „Badewetter“ was auch sein Gutes
hat– nur nicht für die Segler!

Union Yachtclub Wolfgangsee kl
Der von hohen Bergen umrahmte Wolfgangsee sollte sich untypisch von einer ganz anderen
Seite zeigen, denn am ersten Wettkampftag blies es mit Starkwind bis Bft 7. In der
1.Wettfahrt entwickelte sich der Vorwindkurs zu einem Kenterdrama, so dass nach Schluss
der Wettfahrt die Hälfte des 70 starken Finn-Feldes die Wettfahrt aufgaben und den Hafen
des Union Yachtclubs ansteuerten.. Da der Wind auch zur 2. Wettfahrt nicht schwächer
wurde, liefen diese Segler- unter denen ich mich auch befand – nicht mehr aus und
verpassten damit die 3 Wettfahrt, die unter etwas schwächeren Windverhältnissen in
die Wertung kam. Für die „Heimgebliebenen“ war damit ein guter Platz in der
Gesamtwertung passee!

St. Gilgen kl
Am 2. Wettfahrttag blies es mit 3 – 4 Windstärken mit vereinzelten starken Windböen.
Ich erwischte in der ersten Wettfahrt einen guten Start und konnte mich schließlich als 4ter im
Ziel behaupten. Die darauf folgende Wettfahrt war weniger gut – Platz 48. Es war jedoch
noch eine 3 Wettfahrt zu segeln. Hier erwischte mich eine Windböe und kenterte. Bevor
ich das Boot wieder aufrichten konnte, richtete es sich wie von Zauberhand selbst auf und
entfernte sich abtreibend von meiner Schwimmposition. Trotz verzweifelter
Schwimmanstrengungen gelang es mir nicht, mein Finn zu erreichen , sodass ich fremde Hilfe
in Anspruch nehmen musste – wieder ein Streicher! Da am 3. und letzten Wettfahrttag
keine Wettfahrt mehr zustande kam hatte ich schließlich nur 2 gültige Wettfahrten von 6
durchgeführten Wettfahrten in der Wertung: Platz 48!
Gesamtsieger der Meisterschaft wurde Lokalmatador und Segelmacher Florian Raudaschl
mit 1 Punkt Vorsprung vor unserem deutschen Spitzensegler Uli Breuer.
Ansonsten war die Meisterschaft vom Union Yachtclub gut organisiert und auch das leibliche
Wohl – Weißwurstfrühstück mit Freibier, 2 Abendessen mit Freibier – wurde von den
Aktiven gerne angenommen.
Erwähnen möchte ich noch, dass es in St. Gilgen tagsüber von asiatischen Touristen wimmelt,
die mit erstaunlicher Ausdauer ihre „Selfies“ machten. Die Landschaft am Wolfgangsee ist
grandios und lädt zu Bergtouren ein. Wer es bequemer haben will, nutzt die historische
Zahnradbahn auf den Schafberg oder die Kabinenbahn auf den Zwölferkopf.
Gerd Hübner

 

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